24 Stunden gesunder Rücken

http://www.oss.at/patienten-besucherinfo/24-stunden/

Die Bilderreihe 24 Stunden gesunder Rücken des Krankenhauses Speising zeigt Ihnen, wie man bei Alltagstätigkeiten trotz der vielen Belastungen den Rücken schonen und kräftigen kann. Die arbeitsbedingten Muskel- und Skeletterkrankungen sind die häufigsten Beschwerden am Arbeitsplatz.

Ergotherapeutin Alexandra Wagner: „Grundsätzlich ist festzuhalten, dass Ihre Wirbelsäule – trotz Schmerzen – sehr viel leisten kann. Tun Sie AKTIV etwas für Ihren Körper – führen Sie ein BEWEGTES Leben!“

speis

Advertisements

Paradoxer Alltag – ganz normale Verrückheiten, Arist v. Schlippe & B. v. Schlippe

Unterhaltsames Werk mit gesammelten Anekdoten aus systemischen Therapie- und Beratungsalltag. Jetzt sei doch mal spontan und lach darüber.

paradoxer alltag

App: Beweg dich!

Eine Iphone-App animiert zu regelmässiger Bewegung im Büroalltag. Verschiedene Körperübungen werden vorgeschlagen. Es lassen sich verschieden Erinnerungsfunktionen einstellen.

Beschreibung

Mit „Beweg dich!“ erhältst du wiederholt, über das integrierte Message-Center, Aufforderungen für eine einfache Übung (wird zufällig ausgewählt) die dir im Alltag mehr Bewegung verschafft. App laden, persönliche Einstellungen vornehmen und los geht’s!

bewg

Psychische Fehl-Belastungen

Unter arbeitsbedingten psychischen Belastungen versteht man alle erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den arbeitenden Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken. Aufgrund dieser weiten Begriffsbestimmung ist nahezu jede Tätigkeit mit einer psychischen Belastung verbunden. Wenn genug Ressourcen, Kompetenzen und Erholungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, gelingt die Bewältigung der Arbeitsaufgabe. Bei einer Überlastung, Mängel oder Managementfehlern kann es zu Fehlbelastungen kommen.

Psychische Fehlbelastungen können nach ihren Ursachen eingeteilt werden in

  • Psychische Belastungen durch die Arbeitstätigkeit, z.B. durch unerwartete Arbeitsunterbrechungen und Störungen, Schwierigkeit und Menge der Arbeitsaufgabe oder widersprüchliche Anweisungen,
  • Psychische Belastungen durch die Arbeitsorganisation, z.B. durch ungesunde oder wechselnde Arbeitszeiten, Zeit- und Termindruck oder Überstunden,
  • Psychische Belastungen durch die Arbeitsumgebung, z.B. durch Lärm, Hitze, schlechter Beleuchtung oder unzureichender Arbeitsplatzausstattung,
  • Psychische Belastungen durch das Organisationsklima wie z.B. soziale Konflikte, durch Mobbing oder Ärger mit oder über Vorgesetzten, Arbeitskollegen oder Kunden

Neuropsychotherapie, Klaus Grawe (2004)

Der leider viel zu früh verstorbene Psychotherapieforscher Grawe hat in diesem Werk seine Ideen von einer vereinheitlichen „Allgemeinen Psychotherapie“ mit neuen Erkenntnisse der Neuropsychologie erweitert. Er hat den aktuellen Wissenstand der Neurowissenschaften auf das Feld der Psychotherapie und allgemeiner auf Mechanismen der Veränderung von Verhalten und Erleben übertragen.

Neuropsychotherapie - Grawe, Klaus

Der wissenschaftliche Hintergrund ist die Annahme, dass sich alles Geschehen im Gehirn des Menschen in biologisch fassbaren Vorgängen niederschlägt. Alles vom Menschen wahrgenommene hinterlässt Eindrücke. Auch die Wirkung einer Psychotherapie verändert das Geschehen im Gehirn. Psychopharmaka erzeugen geplante Veränderungen im Neurotransmitterhaushalt, wobei diese Eingriffe noch wenig gezielt erscheinen, eher wie ein Gießkannenprinzip. Es wirkt bei jeden etwas anders, die Sache scheint komplexer zu sein. Wenn übereinen langen Zeitraum eine negative Entwicklung beim Menschen zu einer psychischen Störung führt, kann hier ein Psychopharmakon den Boden für eine Änderung bewirken. Das Medikament öffnet wieder alte Möglichkeiten, diese müssen jedoch begangen werden. Dh. der durchs Medikament eingestimmte Mensch muss real positive, korrektive Erfahrungen sammeln, damit sich eine nachhaltige Veränderung einstellt. Hier wird der Idealfall einer Kooperation zwischen Medizin und Therapie skizziert. Auf den individuellen Fall zugeschnittene medikamentöse Unterstützung ermöglicht in der therapeutischen Beziehung neue Lernerfahrungen und regt das Sammeln von positiven Erfahrung im Alltag an.