Österreichisches Gesundheitsportal

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Das öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet Ihnen unabhängige, qualitätsgesicherte und serviceorientierte Informationen rund um die Themen Gesundheit und Krankheit, betreut vom Bundesministerium für Gesundheit .

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Psychische Hilfen in Wien

Eine Infoseite mit Anlaufstellen, Links und Adressen zum Thema Psyche erstellt von der Stadt Wien:

Was ist eine psychische Erkrankung und an wen kann ich mich wenden, wenn ich psychische Probleme habe? Diese und ähnliche Fragen werden hier geklärt und Informationen rund um psychische Belastungen und Erkrankungen zur Verfügung gestellt.psychische-hilfe-3761

Darf der Arbeitgeber meine Telefongespräche auswerten?

rechtInformativer Beitrag über die rechtliche Situation für ArbeitnehmerInnen bezüglich der Aufzeichnung von Telefonaten in der Arbeit. Ohne Zustimmung ist es grundsätzlich rechtswidrig Ton-Aufnahmen von Personen anzufertigen, weil damit elementare Grundrechte verletzt werden. Heikel wird die Sache natürlich, wenn man als Angestellter es sich nicht mit der Firma verscherzen will und „freiwillig“ dieser Überwachung zustimmt. Hilfreich kann hier ein Betriebsrat sein, der die Interessen der Belegschaft verteidigt.

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Dienstvereinbarung der Stadt München gegen Mobbing und Schikane

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Seit 1997 hat die Stadt München mit der Personalvertretung eine vorbildliche Regelung gegen Mobbing und Psychoterror am Arbeitsplatz in der Verwaltung erstellt. Aktuell liegt sie in einer dritten, überarbeiteten Version vor. Mobbing wird in Anlehnung an Heinz Leyman in fünf Kategorien eingeteilt und anhand von konkreten Mobbinghandlungen erklärt. Der Bereich der sexuellen Belästigung wird bewußt als Mobbinghandlung hinzugenommen.

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Mobbingbetroffene können sich an verschiedene Anlauf- oder Beratungsstellen zur Beratung und Unterstützung wenden. Bewußt wurde keine Mobbingberatungstelle eingesetzt, weil es sinnvoller erschien, mehr Wahlmöglichkeiten zu haben. Gemeinsam mit einer Anlaufstelle kann ein „Runder Tisch“ zur Konfliktklärung einberufen  oder eine Mediation begonnen werden. Die letzliche Verantwortung bleibt jedoch bei der jeweiligen Führungskraft.

Zusätzlich wird jeder Bedienstete ermutigt, sich bei Mobbing an seinen unmittelbaren oder nächsthöheren Vorgesetzten zu wenden. Dies darf zu keinen negativen Konsequenzen für den Betroffenen führen (Stichwort Viktismisierung oder Angst vor Nachteilen bei einer Beschwerde). In der Dienstvereinbarung werden fünf Schritte für das weitere Vorgehen festgelegt. Nach der Mobbingbeschwerde wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Eine festgelegte Maßnahme soll in Absprache mit dem Betroffenen rasch umgesetzt werden. Wenn diese Maßnahmen (Einzelgespräche mit allen Beteiligten, Vermittlung, Verbesserung der Arbeitsbedingungen…) nicht den gewünschten Erfolg zeigten, kann sich der Betroffene schriftlich an eine höhere Ebene wenden. Diese geht den Vorwürfen schriftlich nach und versucht eine weitere Konfliktregelung mit Unterstützung von Beratungsstellen und einem Netzwerk von Mediatioren. In dieser, letzten Eskalationsstufe werden die Vorfälle auf arbeits- und dienstrechtliche Konsequenzen geprüft. Explizit wird erwähnt, dass in gewissen Fällen in Sinne der Fürsorgepflicht beim Wechsel des Arbeitsplatzes geholfen werden soll.

Zu Beginn soll diese Regelungen spärlich genutzt worden sein. Daher fand 2003 eine Befragung innerhalb ausgewählten Bereichen statt (Rücklaufqupte 34% bwz. 46%) . Drei Viertel aller Befragten haben sich mit dem Thema Mobbing beschäftigt und ein Großteil schätzt die Bemühungen der Stadtverwaltung als sinnvoll ein. Besonders wenig konnten ArbeiterInnen mit diesen Regelwerk anfangen. 50% der Befragten sind subjektiv bereits mit Mobbing an ihrer Dienststelle in Berührung gekommen oder wissen von Fällen, die offiziell nicht behandelt wurden. Ca. 1/5 haben schon Fortbildungen zum Thema Mobbing und sexuelle Belästigung besucht. Die Stadtverwaltung sieht sich bestärkt in ihrem Bemühen gute Arbeitsbedingungen für ihre Bediensteten herzustellen.

Wenn das Sexting-Selfie zur Chefsache wird

Interessanter Beitrag über die Folgen von unüberlegten Mediengebrauch. Gerade Kinder und Jugendliche nutzen die neuen Medien in sehr leichtfertiger, spielerischer Weise, ohne sich über mögliche langfristige Wirkungen bewußt zu sein. bildnis-des-maedchens-12-13-selfie-selbstpotrat-fotografieren-portrait-of-girlManche Eltern sind sogar froh, dass ihre Kinder eine unverkrampften Zugang zu elektronischen Hilfsmitteln entwickeln. Aber die Sorge, dass die heutige Generation den Anschluß an die technische Entwicklung verschläft, ist mehr als unbegründet. Die Programme und Geräte werden immer intuitver, sodaß eben schon Kleinkinder rasch damit umgehen können. Umso wichtiger ist eine rechtzeitige, kindgerechte Aufklärung über die Eigenheiten dieser neuen sozialen Medien. Voraussetzung dazu ist, dass sich Eltern (Lehrer etc.) selbst damit auskennen. Ansonsten kann man schwer gegen die Nutzung von z.B. Snapchat argumentieren, wenn man diese App nicht kennt. Weiterhin bleibt jedoch eine gute Beziehung zum eigenen Kind der Schlüssel für alle gutgemeinten erzieherischen Bemühungen.

Mobbing unter Tieren

Ursprünglich wurde der Begriff „Mobbing“ von Konrad Lorenz („Das sogenannte Böse“) eingeführt, um das Verhalten von Graugänsen zu bezeichnen, wenn sie in gemeinsamen, aggressiven Attacken einen Freßfeind, wie den Fuchs, vertreiben versuchen. In späterer Folge wurde es von Heinz Leymann für seine Studien über den Psychoterror in der Arbeitswelt im deutschsprachigen Raum eingeführt.affe
In einem Beitrag von BBC (Why bullying is such a successful evolutionary strategy) werden nun verschieden Studien zusammengefaßt, die Mobbing (im englischen als Bullying bezeichnet) unter Tieren beschreiben. Besonders interessant ist das Gruppenverhalten von Schimpansen oder Pavianen (Baboon), die dem Menschen evolutionär am ähnlichsten sind.

Ein etwas beunruhigender Schluß aus diesen Forschungen ist, dass nur besonders aggressive Männchen sich am meisten beim Kampf um die Gruppenführung (Alpha-Tier) durchsetzen und somit ihre „aggressiven“ Gene erfolgreicher verbreiten können. Dies trifft aber nicht bei allen Affenarten gleich zu. Besonders bei den Pavianen zählen auch soziale Kompetenzen wie das gemeinsame Lausen (Grooming) oder sogar Streitschlichten für eine dominate Stellung in der Gruppe (vgl. News: Auch Tiere leiden unter Mobbing).

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LIBRO Lena App – Tipps zum Schulanfang

Von Libro wurden mehrere Ratgeberheftchen für SchülerInnen herausgegeben. Nun sind diese in einer App enthalten:

*** Hilfreiche Tipps aus der Ratgeberserie „Schule – das schaffen wir!“ ***
Lernen fällt manchen Kindern nicht leicht und macht auch nicht immer Spaß. Wie man besser und erfolgreich lernt, haben Kinder und Jugendliche in einem Forschungsprojekt an der Universität erarbeitet. Die besten Tipps wurden aus dieser Studie hat LIBRO in Kooperation mit dem BMFJ in einer tollen Ratgeberserie zusammengefasst: Schule – das schaffen wir. Die Ratgeberserie mit der pfiffigen Lena gibt es nun auch direkt am Smartphone.

 

PS: Dies Tipps können auch Führungskräfte beherzigen 🙂