Ist Sport fürs Abnehmen wichtig?

19Sehenswerter Videobeitrag von Sasha Walleczek (Faustformel – Ernährungsexpertin) zum Thema Sport und Abnehmen.

 

Weil es in ihrem Diät-Programm ums Abnehmen geht und dazu weitreichende Änderungen des Ernährungsverhaltens im Vordergrund stehen, empfiehlt sie, sich auf die Ernährungsumstellung zu konzentrieren. Diese neuen Gewohnheiten sind schwer genug zu festigen. Im günstigen Fall wird duch eine ausgewogenen Ernährung mehr Energie frei, um eben z.B. mit Sport zu beginnen. Zum Halten des Ideal-Gewichts empfiehlt sie jedoch regelmäßiges Sporttreiben (Ausdauer, Kraft), um den (Fett-)Stoffwechsel im Schwung zu halten. Unabhängig davon ist regelmäßige Bewegung ein Baustein für ein gesundes Leben.  

Tratsch und Klatsch – Übel oder Lebensverlängernd?

klatschtratschsoziale-funktion

Im Standard-Artikel werden einige Facetten des Kommunikationsphänomens „Traschten“ beleuchtet. Es dient dem Gruppenzusammenhalt, festigt die Beziehungen, kann einem besser da stehen lassen oder legt informell Gruppennormen fest. Wir sind wohl die einzigen Säugetiere, die es soweit gebracht haben. Studien von Verhaltensforschern (s. H. Dunbar) sehen Parallelen zum Grooming der Affen (gegenseitiges Lausen). Wenn sich der Inhalt des Tratsches zunehmend auf einzelne Personen konzentriert oder Konflikte durch die Verbreitung von feindseligen Gerüchten ausgetragen werden, ist es nicht mehr weit zu systematischen Mobbing. Hier ist jeder Beteiligte verantwortlich, wie weit er bereit ist bei dieser Gruppendynamik mitzuspielen.

Die Forschungsergebnisse der Longevity-Expertin Susan Pinker rücken den Tratsch in ein neues, positives Licht. Alltägliche Gespräche im sozialen Umfeld haben den größten Einfluß auf die Lebenserwartung.  Alltäglichen Gespräche haben daher neben dem Vorhandensein von verläßlichen Freundschaften großen Einfluß auf das erreichbare Alter (TED-Talk). Im Kontrast dazu stellt eine unfreiwillige Einsamkeit ein Risikofaktor dar. Die Forschung hinkt noch der rasanten Entwicklung im Bereich der New Social Media hinterher, einiges spricht dafür, dass ein persönlicher Kontakt die meiste Wirkung hat (Augenkontakt, Stimme, Berührungen) und wenig durch elektronische Medien ersetzt werden kann. Daher tragen sie durch einen bewußten  Kontakt mit ihrem nahem Umfeld zu einer Verlängerung ihres Lebensalters bei #diejungbrunnen.

Der weite Weg zum Glück – Interview mit Forscher der Grant-Studie

 

Tiefsinniges Interview mit dem aktuellen Leiter der Grant-Studie, George Vaillant über die Forschungsergebnisse zum Glück. Seit 75 Jahren erforscht eine Gruppe von Wissenschaftlern, wie Menschen ein erfülltes Leben gelingt. Was machen glückliche Menschen anders als andere? Die Grant-Studie versucht diese Frage zu beantworten. 268 Harvard-Absolventen, Jahrgang 1910 aufwärts, wurden vom Studium bis zum Ruhestand begleitet. Zu den Teilnehmern zählten der spätere Präsident John F. Kennedy und Theodore Kaczynski, der Unabomber.
Ein paar Zitate:

„Das kurze Glück ist das Geschwisterchen der Lust“

„Können Sie die Definition von Glück prägnant in einem Satz formulieren?
Glück ist, nicht immer alles gleich und sofort zu wollen, sondern sogar weniger zu wollen. Das heißt, seine Impulse zu kontrollieren und seinen Trieben nicht gleich nachzugeben. Die wahre Glückseligkeit liegt dann in der echten und tiefen Bindung mit anderen Menschen.“

„Unterscheidet sich denn das Glück der Frauen von dem der Männer?
Frauen sind von Natur aus bessere Geber. Geben und Schenken macht nun mal zufriedener als Nehmen. Frauen sind außerdem reif genug, um mit den Veränderungen im Erwachsenenleben besser umzugehen. Sie sind auf Veränderung programmiert. Männer bleiben Kleinkinder.“

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/39739/Der-weite-Weg-zum-Glueck