Tratsch und Klatsch – Übel oder Lebensverlängernd?

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Im Standard-Artikel werden einige Facetten des Kommunikationsphänomens „Traschten“ beleuchtet. Es dient dem Gruppenzusammenhalt, festigt die Beziehungen, kann einem besser da stehen lassen oder legt informell Gruppennormen fest. Wir sind wohl die einzigen Säugetiere, die es soweit gebracht haben. Studien von Verhaltensforschern (s. H. Dunbar) sehen Parallelen zum Grooming der Affen (gegenseitiges Lausen). Wenn sich der Inhalt des Tratsches zunehmend auf einzelne Personen konzentriert oder Konflikte durch die Verbreitung von feindseligen Gerüchten ausgetragen werden, ist es nicht mehr weit zu systematischen Mobbing. Hier ist jeder Beteiligte verantwortlich, wie weit er bereit ist bei dieser Gruppendynamik mitzuspielen.

Die Forschungsergebnisse der Longevity-Expertin Susan Pinker rücken den Tratsch in ein neues, positives Licht. Alltägliche Gespräche im sozialen Umfeld haben den größten Einfluß auf die Lebenserwartung.  Alltäglichen Gespräche haben daher neben dem Vorhandensein von verläßlichen Freundschaften großen Einfluß auf das erreichbare Alter (TED-Talk). Im Kontrast dazu stellt eine unfreiwillige Einsamkeit ein Risikofaktor dar. Die Forschung hinkt noch der rasanten Entwicklung im Bereich der New Social Media hinterher, einiges spricht dafür, dass ein persönlicher Kontakt die meiste Wirkung hat (Augenkontakt, Stimme, Berührungen) und wenig durch elektronische Medien ersetzt werden kann. Daher tragen sie durch einen bewußten  Kontakt mit ihrem nahem Umfeld zu einer Verlängerung ihres Lebensalters bei #diejungbrunnen.

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„klicksafe.de“ Sicher im Netz

Eine informative Homepage mit aktuellen Infos und Materialien zum Thema sicheren Umgang mit dem Internet. Die Website http://www.klicksafe.de ist Bestandteil der Initiative klicksafe im CEF (Connecting Europe Facility) Telecom Programm der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. In Deutschland ist die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Landesanstalt für Medien (LfM) Nordrhein-Westfalen mit der Umsetzung beauftragt.

Themenbereiche:

Tagung: Psychiatrie im Spannungsfeld von virtuellen und realen Arbeitsanforderungen

Screenshot 2016-10-31 12.59.49.pngAm Freitag, den 16. Dezember 2016 findet eine ganztägige #Fachtagung zum Thema psychische #Belastungen in der heutigen #Arbeitswelt, diesmal aus einer multidisziplinären, medizinischen, psychiatrischen Sicht statt.

 Einleitende Worte der Veranstalter:

Die Dynamisierung im Bereich Telekommunikation bzw. der Computertechnik inklusive der Fortentwicklung von Internet und sozialen Medien hat zu einer massiven Zunahme der Anforderungen an unsere Arbeitswelt geführt.

Dies hat zu einer Intensivierung der Erwartungen an die Kompetenz der Kommunikation und Führung von MitarbeiterInnen geführt. Zusätzlich kommt es durch zunehmende Digitalisierung und den Ersatz von menschlichen Arbeitskräften durch Roboter zu einer Verlagerung der Aufgaben von Fachkräften, insbesondere auch im Bereich von therapeutischen und medizinischen Leistungen. Außerdem verlieren Personen, die nicht psychisch belastbar sind oft den Anschluss an diese Anforderungen und werden oft stigmatisiert.

Der diesjährige Fachtag Psychiatrie ermöglicht wieder einen multidisziplinären Diskurs und fachlichen Austausch von allen Berufsgruppen im Bereich von Medizin, Therapie und Pflege zu diesem brisanten Thema.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf einen spannenden, interessanten Erfahrungsaustausch im Rahmen dieser hochinformativen Veranstaltung.

Veranstaltungsort

Casino Baumgarten
Linzer Straße 297
1140 Wien

Initiatoren und Wissenschaftliche Leitung

Chefarzt Prim. Dr. Georg Psota
Leiter des PSD Wien

Prim. Dr. Andreas Walter
Leiter der Stabstelle Psychiatrie,
Pflegewohnhaus Donaustadt – Sozialmedizinisches Zentrum Ost

Wenn das Sexting-Selfie zur Chefsache wird

Interessanter Beitrag über die Folgen von unüberlegten Mediengebrauch. Gerade Kinder und Jugendliche nutzen die neuen Medien in sehr leichtfertiger, spielerischer Weise, ohne sich über mögliche langfristige Wirkungen bewußt zu sein. bildnis-des-maedchens-12-13-selfie-selbstpotrat-fotografieren-portrait-of-girlManche Eltern sind sogar froh, dass ihre Kinder eine unverkrampften Zugang zu elektronischen Hilfsmitteln entwickeln. Aber die Sorge, dass die heutige Generation den Anschluß an die technische Entwicklung verschläft, ist mehr als unbegründet. Die Programme und Geräte werden immer intuitver, sodaß eben schon Kleinkinder rasch damit umgehen können. Umso wichtiger ist eine rechtzeitige, kindgerechte Aufklärung über die Eigenheiten dieser neuen sozialen Medien. Voraussetzung dazu ist, dass sich Eltern (Lehrer etc.) selbst damit auskennen. Ansonsten kann man schwer gegen die Nutzung von z.B. Snapchat argumentieren, wenn man diese App nicht kennt. Weiterhin bleibt jedoch eine gute Beziehung zum eigenen Kind der Schlüssel für alle gutgemeinten erzieherischen Bemühungen.

Click & Check – Cybermobbing-Prävention OÖ

Unbenannt

Click & Check ist ein Präventionsprojekt der OÖ. Polizei, um Eltern und Schülern für einen sicheren Umgang mit neuen Medien – Stichwort Cybermobbing – zu sensibilisieren (Kooperation mit dem Land OÖ, dem Landesschulrat OÖ und SZENE1)

http://www.clickundcheck.at/

Neuen Regeln im Strafrecht gegen Cybermobbing

Unbenannt

Anfang des Jahres trat in Deutschland das 49. Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches in Kraft. Neben der Verschärfung des Sexualstrafrechts wird der negativen Entwicklung (Cybermobbing) in den neuen sozialen Medien Rechnung getragen. Somit sind nun peinlichen Partyfotos oder „Fail“-Fotos (Bilder, auf denen der Abgebildete bei etwas versagt) strafbar, solange der Betroffene nicht zustimmt. Aktfotos von Ex-PartnerIn dürfen ebenso ohne Zustimmung nicht weiterverbreitet werden.

Details bei Datenschutzticker.de

Generation N

Wieder eine neu definierte Zielgruppe fürs erfolgreiche Marketing, diesmal die Eingeborenen (Natives) in den New Social Media:

Generation N‚ is a term coined for 18-34 audiences wanting to interact with brands online. They may not know the term ’native advertising‘ but they engage with it more than traditional advertising.

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