hiMoment – ein smartes Stimmungs-Tagebuch

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hiMoment versucht mit einem Stimmungstagebuch und selbst ausgewählten Schnaopschüssen die eigene Laune zu verbessern. Zu schnell vergißt man schöne Momente. So werden sie festegehalten und die App bietet immer wieder Erinnungen an, um diese aufzufrischen. Durch die Auswahl von beliebten Augenblicken, werden diese Gefühle wieder aktualisiert und „boosten“ die Stimmung. Wissenschaftlicher Hintergrund sind die Erkenntnisse der Positiven Psychologie (Seligmann) und Neuropsychologie. The power of savouring – das Würdigen von Momenten wird als psychologisch wirksame Technik vorgestellt, um die seelische Gesundheit zu verbessern. Es ist ein österreichisches Startup aus Wien (Christoph Schnedlitz, Jan Hrubý) und versucht schön langsam Geld damit zu verdienen.

Tag 1 24.10.2019:
Eine Reihe von Fotos eingeloggt und schon teils bewertet. Viel Familie, Sport oder Joberlebnisse. Bis jetzt sind meine genutzten Funktionen kostenfrei.

Der weite Weg zum Glück – Interview mit Forscher der Grant-Studie

 

Tiefsinniges Interview mit dem aktuellen Leiter der Grant-Studie, George Vaillant über die Forschungsergebnisse zum Glück. Seit 75 Jahren erforscht eine Gruppe von Wissenschaftlern, wie Menschen ein erfülltes Leben gelingt. Was machen glückliche Menschen anders als andere? Die Grant-Studie versucht diese Frage zu beantworten. 268 Harvard-Absolventen, Jahrgang 1910 aufwärts, wurden vom Studium bis zum Ruhestand begleitet. Zu den Teilnehmern zählten der spätere Präsident John F. Kennedy und Theodore Kaczynski, der Unabomber.
Ein paar Zitate:

„Das kurze Glück ist das Geschwisterchen der Lust“

„Können Sie die Definition von Glück prägnant in einem Satz formulieren?
Glück ist, nicht immer alles gleich und sofort zu wollen, sondern sogar weniger zu wollen. Das heißt, seine Impulse zu kontrollieren und seinen Trieben nicht gleich nachzugeben. Die wahre Glückseligkeit liegt dann in der echten und tiefen Bindung mit anderen Menschen.“

„Unterscheidet sich denn das Glück der Frauen von dem der Männer?
Frauen sind von Natur aus bessere Geber. Geben und Schenken macht nun mal zufriedener als Nehmen. Frauen sind außerdem reif genug, um mit den Veränderungen im Erwachsenenleben besser umzugehen. Sie sind auf Veränderung programmiert. Männer bleiben Kleinkinder.“

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/39739/Der-weite-Weg-zum-Glueck