Das Problemgespräch

Die Autoren Hoffmann, Lilienfeld-Toal, Metz und Kordelle-Elfner beschreiben in ihren Buch „Stopp – Kinder gehen gewaltfrei mit Konflikten um: 1. bis 4. Klasse“ verschiedene Übungen, um Konflikte gewaltfrei zu regeln. Besonders gefällt mir daraus die Übung „Das Problemgespräch“, in der Kinder ermuntern werden, Probleme direkt mit ihrem gegenüber unter Beachtung einiger Kommunikationsregeln (Ich-Botschaften, Ausreden lassen…)  anzusprechen. Damit ist ein Grundstein gelegt für einen späteren respektvollen Umgang miteinander.

das-problemgesprachneu2

Werbeanzeigen

No Blame Approach – Mobbing in der Schule

Der No Blame Approach  (wörtlich „Ansatz ohne Schuldzuweisung“), der seinen Ursprung in England hat, ist eine wirksame Vorgehensweise, um Mobbing unter Schülerinnen und Schülern zeitnah und nachhaltig zu beenden. Die besondere Faszination des Ansatzes liegt darin, dass – trotz der schwerwiegenden Mobbing-Problematik – auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen verzichtet wird.

In mehreren Schritten wird versucht einen Teil der Klassengemeinschaft (incl. „Tätern“) zu einem wertschätzenden und respektvolleren Umgang mit den betroffenen Schüler zu animieren. Es wird der natürliche Altruismus jedes einzelnen aktiviert („Ihr seid die Experten, damit es eurem Mitschüler wieder besser geht“). Ein sehr sympathischer Ansatz, weil er nicht auf der Suche nach dem Schuldigen ist. Eignet sich eher zu Beginn einer Mobbingeskalation.

Eine Initiative in Deutschland bietet Ausbildungen dazu an.

Für die Arbeitswelt wurde der share responsibilty approach entwickelt.

Click & Check – Cybermobbing-Prävention OÖ

Unbenannt

Click & Check ist ein Präventionsprojekt der OÖ. Polizei, um Eltern und Schülern für einen sicheren Umgang mit neuen Medien – Stichwort Cybermobbing – zu sensibilisieren (Kooperation mit dem Land OÖ, dem Landesschulrat OÖ und SZENE1)

http://www.clickundcheck.at/

Plattform Gewaltprävention OÖ – mobbing- und gewaltpräventive Beratung und Begleitung an Schulen

Unbenannt

Die „Plattform Gewaltprävention“ des Landes Oberösterreich ist der Zusammenschluss von fünf Anbieter des Landes Oberösterreich für mobbing- und gewaltpräventive Beratung und Begleitung an Schulen. Diese Online-Plattform stellt Angebote für Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen vor.

Mobbing und Gewalt an Schulen sind ein erhebliches Problem. Sie beschäftigen die Öffentlichkeit, schockieren, emotionalisieren, machen betroffen und Angst. Mobbing und Gewalt hinterlassen oft lebenslange Narben.

Alle SchülerInnen, deren Eltern und alle LehrerInnen haben das fundamentale Recht, sich in der Schule sicher zu fühlen und keine Angst vor Benachteiligung, Entwürdigung und Gewalt haben zu müssen.

Derzeit ist das nicht immer der Fall. Zu viele fürchten sich vor respektlosem Verhalten, Demütigungen und Schlägen. Auf den folgenden Seiten finden Sie die wichtigsten mobbing- und gewaltpräventiven Angebote im Land Oberösterreich.

www.gewaltpraevention-ooe.a

Neuen Regeln im Strafrecht gegen Cybermobbing

Unbenannt

Anfang des Jahres trat in Deutschland das 49. Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches in Kraft. Neben der Verschärfung des Sexualstrafrechts wird der negativen Entwicklung (Cybermobbing) in den neuen sozialen Medien Rechnung getragen. Somit sind nun peinlichen Partyfotos oder „Fail“-Fotos (Bilder, auf denen der Abgebildete bei etwas versagt) strafbar, solange der Betroffene nicht zustimmt. Aktfotos von Ex-PartnerIn dürfen ebenso ohne Zustimmung nicht weiterverbreitet werden.

Details bei Datenschutzticker.de