Der weite Weg zum Glück – Interview mit Forscher der Grant-Studie

 

Tiefsinniges Interview mit dem aktuellen Leiter der Grant-Studie, George Vaillant über die Forschungsergebnisse zum Glück. Seit 75 Jahren erforscht eine Gruppe von Wissenschaftlern, wie Menschen ein erfülltes Leben gelingt. Was machen glückliche Menschen anders als andere? Die Grant-Studie versucht diese Frage zu beantworten. 268 Harvard-Absolventen, Jahrgang 1910 aufwärts, wurden vom Studium bis zum Ruhestand begleitet. Zu den Teilnehmern zählten der spätere Präsident John F. Kennedy und Theodore Kaczynski, der Unabomber.
Ein paar Zitate:

„Das kurze Glück ist das Geschwisterchen der Lust“

„Können Sie die Definition von Glück prägnant in einem Satz formulieren?
Glück ist, nicht immer alles gleich und sofort zu wollen, sondern sogar weniger zu wollen. Das heißt, seine Impulse zu kontrollieren und seinen Trieben nicht gleich nachzugeben. Die wahre Glückseligkeit liegt dann in der echten und tiefen Bindung mit anderen Menschen.“

„Unterscheidet sich denn das Glück der Frauen von dem der Männer?
Frauen sind von Natur aus bessere Geber. Geben und Schenken macht nun mal zufriedener als Nehmen. Frauen sind außerdem reif genug, um mit den Veränderungen im Erwachsenenleben besser umzugehen. Sie sind auf Veränderung programmiert. Männer bleiben Kleinkinder.“

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/39739/Der-weite-Weg-zum-Glueck

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Österreichisches Gesundheitsportal

www.gesundheit.gv.at

Das öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet Ihnen unabhängige, qualitätsgesicherte und serviceorientierte Informationen rund um die Themen Gesundheit und Krankheit, betreut vom Bundesministerium für Gesundheit .

Psychische Hilfen in Wien

Eine Infoseite mit Anlaufstellen, Links und Adressen zum Thema Psyche erstellt von der Stadt Wien:

Was ist eine psychische Erkrankung und an wen kann ich mich wenden, wenn ich psychische Probleme habe? Diese und ähnliche Fragen werden hier geklärt und Informationen rund um psychische Belastungen und Erkrankungen zur Verfügung gestellt.psychische-hilfe-3761

Dienstvereinbarung der Stadt München gegen Mobbing und Schikane

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Seit 1997 hat die Stadt München mit der Personalvertretung eine vorbildliche Regelung gegen Mobbing und Psychoterror am Arbeitsplatz in der Verwaltung erstellt. Aktuell liegt sie in einer dritten, überarbeiteten Version vor. Mobbing wird in Anlehnung an Heinz Leyman in fünf Kategorien eingeteilt und anhand von konkreten Mobbinghandlungen erklärt. Der Bereich der sexuellen Belästigung wird bewußt als Mobbinghandlung hinzugenommen.

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Mobbingbetroffene können sich an verschiedene Anlauf- oder Beratungsstellen zur Beratung und Unterstützung wenden. Bewußt wurde keine Mobbingberatungstelle eingesetzt, weil es sinnvoller erschien, mehr Wahlmöglichkeiten zu haben. Gemeinsam mit einer Anlaufstelle kann ein „Runder Tisch“ zur Konfliktklärung einberufen  oder eine Mediation begonnen werden. Die letzliche Verantwortung bleibt jedoch bei der jeweiligen Führungskraft.

Zusätzlich wird jeder Bedienstete ermutigt, sich bei Mobbing an seinen unmittelbaren oder nächsthöheren Vorgesetzten zu wenden. Dies darf zu keinen negativen Konsequenzen für den Betroffenen führen (Stichwort Viktismisierung oder Angst vor Nachteilen bei einer Beschwerde). In der Dienstvereinbarung werden fünf Schritte für das weitere Vorgehen festgelegt. Nach der Mobbingbeschwerde wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Eine festgelegte Maßnahme soll in Absprache mit dem Betroffenen rasch umgesetzt werden. Wenn diese Maßnahmen (Einzelgespräche mit allen Beteiligten, Vermittlung, Verbesserung der Arbeitsbedingungen…) nicht den gewünschten Erfolg zeigten, kann sich der Betroffene schriftlich an eine höhere Ebene wenden. Diese geht den Vorwürfen schriftlich nach und versucht eine weitere Konfliktregelung mit Unterstützung von Beratungsstellen und einem Netzwerk von Mediatioren. In dieser, letzten Eskalationsstufe werden die Vorfälle auf arbeits- und dienstrechtliche Konsequenzen geprüft. Explizit wird erwähnt, dass in gewissen Fällen in Sinne der Fürsorgepflicht beim Wechsel des Arbeitsplatzes geholfen werden soll.

Zu Beginn soll diese Regelungen spärlich genutzt worden sein. Daher fand 2003 eine Befragung innerhalb ausgewählten Bereichen statt (Rücklaufqupte 34% bwz. 46%) . Drei Viertel aller Befragten haben sich mit dem Thema Mobbing beschäftigt und ein Großteil schätzt die Bemühungen der Stadtverwaltung als sinnvoll ein. Besonders wenig konnten ArbeiterInnen mit diesen Regelwerk anfangen. 50% der Befragten sind subjektiv bereits mit Mobbing an ihrer Dienststelle in Berührung gekommen oder wissen von Fällen, die offiziell nicht behandelt wurden. Ca. 1/5 haben schon Fortbildungen zum Thema Mobbing und sexuelle Belästigung besucht. Die Stadtverwaltung sieht sich bestärkt in ihrem Bemühen gute Arbeitsbedingungen für ihre Bediensteten herzustellen.

Wenn das Sexting-Selfie zur Chefsache wird

Interessanter Beitrag über die Folgen von unüberlegten Mediengebrauch. Gerade Kinder und Jugendliche nutzen die neuen Medien in sehr leichtfertiger, spielerischer Weise, ohne sich über mögliche langfristige Wirkungen bewußt zu sein. bildnis-des-maedchens-12-13-selfie-selbstpotrat-fotografieren-portrait-of-girlManche Eltern sind sogar froh, dass ihre Kinder eine unverkrampften Zugang zu elektronischen Hilfsmitteln entwickeln. Aber die Sorge, dass die heutige Generation den Anschluß an die technische Entwicklung verschläft, ist mehr als unbegründet. Die Programme und Geräte werden immer intuitver, sodaß eben schon Kleinkinder rasch damit umgehen können. Umso wichtiger ist eine rechtzeitige, kindgerechte Aufklärung über die Eigenheiten dieser neuen sozialen Medien. Voraussetzung dazu ist, dass sich Eltern (Lehrer etc.) selbst damit auskennen. Ansonsten kann man schwer gegen die Nutzung von z.B. Snapchat argumentieren, wenn man diese App nicht kennt. Weiterhin bleibt jedoch eine gute Beziehung zum eigenen Kind der Schlüssel für alle gutgemeinten erzieherischen Bemühungen.

LIBRO Lena App – Tipps zum Schulanfang

Von Libro wurden mehrere Ratgeberheftchen für SchülerInnen herausgegeben. Nun sind diese in einer App enthalten:

*** Hilfreiche Tipps aus der Ratgeberserie „Schule – das schaffen wir!“ ***
Lernen fällt manchen Kindern nicht leicht und macht auch nicht immer Spaß. Wie man besser und erfolgreich lernt, haben Kinder und Jugendliche in einem Forschungsprojekt an der Universität erarbeitet. Die besten Tipps wurden aus dieser Studie hat LIBRO in Kooperation mit dem BMFJ in einer tollen Ratgeberserie zusammengefasst: Schule – das schaffen wir. Die Ratgeberserie mit der pfiffigen Lena gibt es nun auch direkt am Smartphone.

 

PS: Dies Tipps können auch Führungskräfte beherzigen 🙂

Symposium: LACHEN MACHT GESUND

11. Wissenschaftlichen Symposium

CLOWNTHERAPIE LACHEN MACHT GESUND

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Einladung

Samstag, 8. Oktober 2016
14.00–17.00 Uhr
Hotel de France, Schottenring 3, 1010 Wien

Tel.: 01/50 220-200• Fax: 01/50 220-220 • Mo. bis Fr. 9.00 –15.00 Uhr
E-Mail: forschungsverein@cliniclowns.at

Anmeldung erforderlich – begrenzte TeilnehmerInnenzahl!
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei!

 

Vorträge:
Samstag, 8. Oktober 2016
14.00–17.00 Uhr
Hotel de France,
Schottenring 3, 1010 Wien
Ein Leben lang Lachen!
Mag.a Dr.in Doris Bach
Psychologin und Psychotherapeutin

Scham und Humor
Dr. Stephan Marks
Sozialwissenschaftler, Sachbuchautor und Supervisor

1x Lachen auf Krankenschein oder die Lachpille
Dr. Markus Gosch, MSc, MAS
Facharzt für Innere Medizin, klinische Geriatrie

Berichte von CliniClowns auf der Intensivstation
Mag. Peter Spindler – alias Dr. Benjamin Powidl
Theatermacher, Universitätslektor, Theaterpädagoge, Humorexperte, CliniClown
Astrid Walenta – alias Dr. Gudigud
Schauspielerin, CliniClownin, Autorin, Sängerin