„Bipolar-Academy.com“ Online-Psychoedukation

Screenshot 2017-04-14 10.30.39In acht Online-Videos wird über die bipolare affektive Störung („manisch-depressive Krankheit“) für Betroffene, Angehörige und Interessierte aufgeklärt. Sinnvoll ist beispielsweise der Einsatz in Organisationen, um über diese psychische Krankheit auf moderne und wissenschaftlich abgesicherte Weise zu informieren.

„In der ersten Einheit der Bipolar-Academy zeigen wir dir, was es mit der Bipolar Affektiven Erkrankung auf sich hat und wir geben dir einen Ausblick darauf, wie Depression und Manie in den Griff zu bekommen sind.“ Die ersten zwei Videos sind kostenfrei, danach sind aktuell 14,99€ für die übrigen sechs Videos zu bezahlen.

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DG Cases Psychiatrie

unbenannt

http://dgcases.docguide.com/

„DG Cases verbessert Ihre Genauigkeit bei der Diagnosestellung und Ihre Fähigkeiten bei der klinischen Entscheidungsfindung, indem Sie online medizinische Fälle einsehen und an diesen mitwirken können. Es werden Krankheitsfälle aus über 2000+ medizinischen Fallberichten im Fachgebiet Psychiatrie ausgewählt.“

Als klinischer Psychologe wird mir bei diesen Fallgeschichten wieder deutlich bewusst, wie weit sich die pharmakologische Behandlung weiterentwickelt hat (ohne mich darüber zu informieren :). Aber wie sagte schon so schön der Psychotherapie-Forscher Grawe: Die Medikamente können den Boden bereiten für eine Veränderung des Verhaltens, um dadurch neue, positive Erfahrungen zu sammeln. Aber ohne begleitender therapeutischer Unterstützung bleibt das Potential dieser Wirkstoffe im Gehirn nicht ausgenützt.

 

Symposium: LACHEN MACHT GESUND

11. Wissenschaftlichen Symposium

CLOWNTHERAPIE LACHEN MACHT GESUND

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Einladung

Samstag, 8. Oktober 2016
14.00–17.00 Uhr
Hotel de France, Schottenring 3, 1010 Wien

Tel.: 01/50 220-200• Fax: 01/50 220-220 • Mo. bis Fr. 9.00 –15.00 Uhr
E-Mail: forschungsverein@cliniclowns.at

Anmeldung erforderlich – begrenzte TeilnehmerInnenzahl!
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei!

 

Vorträge:
Samstag, 8. Oktober 2016
14.00–17.00 Uhr
Hotel de France,
Schottenring 3, 1010 Wien
Ein Leben lang Lachen!
Mag.a Dr.in Doris Bach
Psychologin und Psychotherapeutin

Scham und Humor
Dr. Stephan Marks
Sozialwissenschaftler, Sachbuchautor und Supervisor

1x Lachen auf Krankenschein oder die Lachpille
Dr. Markus Gosch, MSc, MAS
Facharzt für Innere Medizin, klinische Geriatrie

Berichte von CliniClowns auf der Intensivstation
Mag. Peter Spindler – alias Dr. Benjamin Powidl
Theatermacher, Universitätslektor, Theaterpädagoge, Humorexperte, CliniClown
Astrid Walenta – alias Dr. Gudigud
Schauspielerin, CliniClownin, Autorin, Sängerin

iwik – Kostengünstige Psychotherapie

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iwik ist Anlaufstelle für Menschen, die psychotherapeutische Hilfe brauchen und richtet sein Angebot an Menschen, deren finanzielle Möglichkeiten es nicht erlauben, die normalen Tarife für Psychotherapie zu bezahlen. Einzeltherapie-Kosten: € 25,- bis 45,- pro Sitzung (50 min). Praxis: Stryeckgasse 8/1. 1210 Wien.

http://www.iwik.at/

Neuropsychotherapie, Klaus Grawe (2004)

Der leider viel zu früh verstorbene Psychotherapieforscher Grawe hat in diesem Werk seine Ideen von einer vereinheitlichen „Allgemeinen Psychotherapie“ mit neuen Erkenntnisse der Neuropsychologie erweitert. Er hat den aktuellen Wissenstand der Neurowissenschaften auf das Feld der Psychotherapie und allgemeiner auf Mechanismen der Veränderung von Verhalten und Erleben übertragen.

Neuropsychotherapie - Grawe, Klaus

Der wissenschaftliche Hintergrund ist die Annahme, dass sich alles Geschehen im Gehirn des Menschen in biologisch fassbaren Vorgängen niederschlägt. Alles vom Menschen wahrgenommene hinterlässt Eindrücke. Auch die Wirkung einer Psychotherapie verändert das Geschehen im Gehirn. Psychopharmaka erzeugen geplante Veränderungen im Neurotransmitterhaushalt, wobei diese Eingriffe noch wenig gezielt erscheinen, eher wie ein Gießkannenprinzip. Es wirkt bei jeden etwas anders, die Sache scheint komplexer zu sein. Wenn übereinen langen Zeitraum eine negative Entwicklung beim Menschen zu einer psychischen Störung führt, kann hier ein Psychopharmakon den Boden für eine Änderung bewirken. Das Medikament öffnet wieder alte Möglichkeiten, diese müssen jedoch begangen werden. Dh. der durchs Medikament eingestimmte Mensch muss real positive, korrektive Erfahrungen sammeln, damit sich eine nachhaltige Veränderung einstellt. Hier wird der Idealfall einer Kooperation zwischen Medizin und Therapie skizziert. Auf den individuellen Fall zugeschnittene medikamentöse Unterstützung ermöglicht in der therapeutischen Beziehung neue Lernerfahrungen und regt das Sammeln von positiven Erfahrung im Alltag an.